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Fortschritte mit zehn Fingern

Vor ziemlich genau zwei Wochen habe ich angefangen, mit den Programmen KTouch und vor allem Tipp10 das Zehn-Finger-Schreibsystem zu erlernen. Wo ich am Anfang noch sehr unsicher war mit diesem unvertrauten System, kann ich mittlerweile eine sehr starke Verbesserung feststellen. Anfangs hatte ich wirklich bedenken, ob das Vorhaben wirklich funktionieren könnte. Doch ähnlich wie mit meinem täglichen Schreibziel hat das Üben mit Tipp10 erstaunlich gut geklappt. Nach zwei Wochen bin ich mittlerweile schon wesentlich sicherer geworden – und zwar so sehr, dass ich das Zehnfingersystem mittlerweile täglich verwenden kann. Ich habe mittlerweile nicht mehr das Bedürfnis, zu meinem alten System zurück zu wechseln, da mich das Tippen mit allen Fingern mittlerweile nicht mehr aufhält.

Nach zwei Wochen sehen die Fortschritte so aus: Ich habe alle Lernlektionen abgeschlossen und mehrfach wiederholt. Ich konnte dabei täglich Verbesserungen feststellen. Auch die Punktwertungen, die Tipp10 vergibt, haben sich über die Zeit immer weiter verbessert. So konnte ich in den meisten Lektionen Punktwertungen über 20 erreichen, was etwa einem fortgeschrittenen Lernstand entspricht. Jetzt, da ich zu den Textlektionen übergegangen bin, schaffe ich oftmals sogar 40 oder mehr Punkte. Hier ein Screenshot meiner letzten Textübung, zu einem Sachtext über Tsunamis:

Mein Tipp10-Fortschritt bei einem Sachtext über Tsunamis liegt bei 280 Anschlägen pro Minute und 71 Tippfehlern bei einer Zeichenzahl von 2369.

Ich kann also halbwegs sicher sagen: Das Ziel rückt in greifbare Nähe. Noch habe ich vor allem mit den Zahlen und ferner auch mit einigen Sonderzeichen zu kämpfen, aber ich bin da mal guter Dinge. Selbst die konsequente Nutzung der zweiten Umschalttaste habe ich mir in den vergangenen zwei Wochen angewöhnen können. Als das das erste mal von mir verlangt wurde, war ich mir wirklich unsicher ob ich mich daran gewöhnen könnte.

Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass ich bei weiteren Übungen gut mit dem Schreibmaschinensystem zurechtkommen werde. Die Motivation weiterzumachen, hat Tipp10 in den letzten Wochen wirklich gut erhalten. Selbst wo mir das Zehnfingersystem derzeit noch etwas ungewohnt vorkommt, kann ich einfach daran zurückdenken, dass ich am Anfang noch gar nicht damit klar gekommen bin. Und mit diesem Gedanken im Hinterkopf tippt es sich schon viel leichter. So lässt sich das Ziel ziemlich gut vor Augen halten. Ihr merkt: Ich freue mich sehr über das, was ich bisher schon erreichen konnte. Solltet ihr noch zögern, ob ihr mit dem Lernen anfangen solltet, kann ich hier nur versuchen, zu motivieren: Das wird schon! Wenn selbst ich mich derartig umgewöhnen kann, schafft ihr das auch. Frohes Tippen!

Immer weiter mit zehn Fingern

Ich habe weiter geübt, mit zehn Fingern zu tippen. Dazu nutze ich, wie bereits beschrieben, in erster Linie das Lernprogramm „Tipp10“. Die Motivation, die mich anfangs dazu gebracht hat, mit dem Lernen zu beginnen, ist noch immer ungebrochen. Heute habe ich einen Großteil der Lektionen, die ich bereits absolviert habe, wiederholt. Einfach um am Ball zu bleiben, aber auch, um zu sehen, wie ich mich verbessert habe. Die Grundlagen sitzen mittlerweile eindeutig ohne Frage. Ich bin über die letzte Woche, die ich mit dem Lernen verbracht habe, deutlich sicherer geworden. Auch die Großschreibung mit beiden Shift-Tasten läuft jetzt wesentlich besser. Anfangs hatte ich damit noch große Probleme. Mittlerweile bin ich schon viel mehr daran gewohnt, die Tastatur wirklich auszuschöpfen. Bei einfachen Lektionen liegt meine Höchstgeschwindigkeit beim Tippen nunmehr sogar bei knapp 280 Anschlägen pro Minute. Bei den schwierigeren Lernabschnitten arbeite ich noch daran, ein derartiges Niveau zu erreichen. Trotzdem ist es motivierend zu sehen, was ich bereits erreicht habe: Vor ungefähr einer Woche hatte ich eigentlich noch gar keine Erfahrungen mit dem Zehnfingersystem. Doch im Selbststudium habe ich mir schon einen Großteil dessen angeeignet, was andere in (teuren?) Kursen lernen. Zu bemerken, dass man selbst etwas erreicht hat, weil man sich irgendwie disziplinieren konnte, hilft auch dabei, weiterhin dranzubleiben.

Natürlich lerne ich noch immer. Natürlich bin ich noch nicht fertig mit dem Lernprozess. Und das bemerke ich auch hier und da im Alltag. Doch zumindest bin ich mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem ich weiß, warum ich überhaupt das Zehnfingerschreiben lerne. Zumindest kommt mir das Schreibmaschinen-Tippen nicht mehr wie ein Hindernis im Alltag vor. Stattdessen rückt das Ziel vom Anfang nun schon in greifbare Nähe. Zumindest habe ich das Gefühl. Ich bin auch umso dankbarer, dass es Programme wie Tipp10 gibt: Die Möglichkeit, sich selbst eine neue Fähigkeit anzueignen, scheint sich wirklich zu lohnen. Und Tipp10 ermöglicht das auf eine ziemlich spielerische Weise. Wenn ich selbst nicht gewusst hätte, dass und wie ich mich verbessere – wer weiß, ob ich dann überhaupt drangeblieben wäre. Auch KTouch, das Programm, mit dem mein Lernprozess angefangen hat, hat mir Spaß beim Lernen bereitet. Doch rückblickend gefällt mir der Lernweg und der Aufbau der Lektionen bei Tipp10 deutlich besser. Tipp10 fühlt sich im Vergleich etwas interaktiver an – und zu einem gewissen Maß ist es das ja auch. Immerhin werden die Lektionen ja teils direkt auf das eigene Tippen angepasst – während man tippt. Ich kann Tipp10 zum Lernen, und KTouch zum weiteren Wiederholen weiterempfehlen.

Sicherlich kann es etwas anstrengend, bei jeder neuen Lektion ein wenig umlernen und umdenken zu müssen. Immerhin werden dabei ja aktiv alte Verhaltensmuster des Lernenden hinterfragt. Doch wenn man einmal damit klar gekommen ist, freut man sich umso mehr, wenn man sich doch verbessert. Ich bin sogar ziemlich überrascht gewesen, dass ich mich umgewöhnen konnte. Auch hier muss ich natürlich dazusagen, dass ich noch nicht ganz fertig bin. Aber schon in diesem Zwischenfazit kann ich die beschriebene Tendenz klar festhalten. Im Alltag komme ich jetzt wesentlich besser mit den Lernfortschritten klar, und muss mich nicht mehr ständig daran erinnern, wirklich die neu gelernte Technik zu verwenden. Ich bin froh, weitergemacht, und nicht direkt wieder aufgegeben zu haben. Vielleicht war der Anfang auch die Phase, in der ich mich am meisten motivieren musste. Ein direkter Vergleich ist dabei natürlich schwierig. Und messen kann man meine Motivation sicherlich ohnehin nicht.

Sollte nach meinen Schilderungen hier noch jemand zögern: Traut euch! Mit den genannten freien Programmen macht das Lernen und Üben im Selbststudium wirklich viel Freude. Und das müsst ihr mir nicht einmal glauben, wenn ihr es selbst ausprobiert. Klar kann das Lernen einer neuen Tipp-Technik eine gewisse Umgewöhnung darstellen. Aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wenn ich es hinbekomme, mich über eine so kurze Zeit umzugewöhnen, könnt ihr das auch. Das schöne an einem solchen Selbststudium ist auch, das jede und jeder nach seinem eigenen Tempo lernen kann. Probiert Tipp10 doch einfach einmal aus – es lohnt sich.

24. Mai 2023

Eigentlich hatte ich ja schon gestern über das Redesign dieses Blogs geschrieben – aber leider habe ich einige Fehler in meinem Layout entdeckt, die die Flexibilität eingeschränkt haben. Als dann noch ein Softwarefehler dazukam und die Seitenfarben falsch angezeigt wurden, war ich wieder so weit: Ich habe die Seite erneut umgestaltet. Schon wieder, ich weiß. Doch dieses Mal habe ich mir wesentlich mehr Gedanken zum Aufbau der Seite gemacht; in weiten Teilen habe ich mich an dem Layout orientiert, das Tumblr standardmäßig verwendet. Natürlich bin ich dabei dann nicht stehen geblieben, so habe ich die Seite um einige nützliche Funktionen ergänzt, und auf die Besonderheiten eines klassischen Blogs angepasst. Ich hoffe, das neue Layout gefällt – oberstes Ziel war auch hier natürlich wieder eine angenehme Lesbarkeit. Außerdem habe ich versucht, Verbesserungsvorschläge, die ich zum ersten Redesign bekommen habe, umzusetzen.

Was lerne ich nun also aus meinem zweiten Versuch, die Kaffeediffusion umzugestalten? Nun, zunächst ist mir bewusst geworden, wie wichtig es ist, systematisch an die Sache heranzugehen. Sicher macht es Spaß, einfach drauf los zu basteln, hier und dort etwas umzustellen. Eine kleine Anpassung da, eine größere dort. Einmal die Farben angepasst, einmal die Schriftarten umkonfiguriert. Natürlich macht es Spaß, sich einfach einmal durch- und auszuprobieren. Zumindest ging es mir so. Ich bin kein Webdesigner, und vermutlich auch kein begabter Grafiker. Trotzdem war es interessant und lehrreich, Gutenberg noch mehr auszureizen. Ich möchte hier auch nicht verschweigen, dass das Tumblr-Layout mich in der Tat sehr inspiriert hat. Aber ich denke nicht, dass das schlimm ist. Immerhin habe ich das ganze ja per Hand nachgebaut. Die Möglichkeit, auch Kleinigkeiten ändern zu können, weiß ich dabei sehr zu schätzen. Vergleicht gerne diesen Blog mit meinem Tumblr-Account. Letzterer ist auch am Seitenfuß verlinkt. Ich hoffe es fällt auf, das ich versucht habe, diesen Blog hier auch in sich konsistent und gut nutzbar zu gestalten.

Weniger positiv ist mir allerdings aufgefallen, dass Gutenberg in den letzten Tagen ein wenig fehlerhafter wirkt, im Bearbeitungsmodus der gesamten Webseite. Wie oft habe ich gesehen, dass ein Block abgestürzt und dann nicht mehr bearbeitet werden konnte? Das bremst wirklich aus und macht auf Dauer auch keinen Spaß. Übrigens habe ich mir heute Hugo, einen statischen Seitengenerator noch etwas näher angesehen und erste Schritte gewagt. Als erstes fällt ganz klar auf: Ein statischer Seitengenerator ist kein CMS. Das ist Fakt, das lässt sich auch schlecht abstreiten. Natürlich ist Hugo nicht als CMS angelegt. Aber als Nutzer verschiedener CMS-Implementierungen fällt das doch auf. Ein interessantes Thema bleibt dieses aber ohne Frage.


Jetzt aber erst einmal genug von meinen Webdesign-Versuchen. Ich bin wieder ein wenig vorangekommen bei meinem Versuch, das Zehn-Finger-Schreibsystem zu erlernen. Meine heutige Lektion habe ich sogar im ersten Versuch schon halbwegs passabel erledigen können. Mit den älteren Lernübungen komme ich ebenfalls immer besser zurecht. Meine Versuche nehmen also langsam aber sicher Form an. Bleibt mir nur zu hoffen, dass ich mich auch in Zukunft noch (so) gut disziplinieren kann, wie momentan. Irgendwann sind sicher alle wichtigen Lektionen absolviert. Im Moment bin ich schon über die Hälfte im Tipp10-Lernprogramm vorangeschritten. Nachdem ich die letzten Tage eigentlich sehr zuverlässig dran geblieben bin, kann ich eines mit Sicherheit sagen: Die Motivation ist noch da, sie scheint sogar von Tag zu Tag zu wachsen. Ich bin gespannt, wie ich in den nächsten Tagen tippen werde und werde vermutlich auch darüber tippen, äh schreiben.