Ja, ich habe hier neulich einen Text veröffentlicht, in dem ich mich selbst ermahnt habe, bis zur Veröffentlichung von Debian 12 “Bookworm” auf der stabilen Kubuntu-Plattform zu bleiben, und ja, Kubuntu hat nicht wirklich irgendwelche gravierenden Fehler gehabt, die mich zum Wechsel hätten bewegen können. Und doch wollte ich, gerade, weil der Debian-Freeze immer weiter voranschreitet, wieder zu Debian zurück. Bei mir läuft jetzt ein Debian Testing mit GNOME 43, ich bin gespannt, ob ich nicht doch den ein oder anderen Fehler melden kann und werde. Debian ist und bleibt meine Lieblingsdistribution. Auch während meinen Experimenten in der GNU/Linux-Welt ist Debian sowohl als Projekt als auch als Betriebssystem eine Größe, die ihresgleichen sucht. Sowohl philosophisch als auch auf technologischer Ebene kann ich am ehesten mit Debian mitgehen, die verschiedenen Zweige der Distribution machen sie noch einmal viel interessanter, je nach dem, wie und zu welchen Zeitpunkt man das eigene System wie auch immer einsetzen möchte. Vielleicht bleibe ich einfach bei Debian, vielleicht springe ich doch hin und wieder, denn natürlich haben auch andere Distributionen ihren Reiz. Da wäre beispielsweise Ubuntu MATE als eine unglaublich nutzerfreundliche Distribution, oder Linux Mint, oder auch: meine erste Distribution überhaupt. Und dann gibt es Projekte wie Siduction, wie wahnsinnig interessant und immer wieder einen Blick wert sind.

Gerade, weil ich mich auch gern tiefer mit GNU/Linux auseinandersetzen möchte und auseinandersetze — irgendwo hat jeder ein Hobby 😀 — fällt es mir schwer, einfach stehenzubleiben, auch wenn das, was zu einem gewissen Zeitpunkt auf der Platte ist in noch so vielen Punkten schlicht und ergreifend fantastisch funktioniert. Doch: Debian ist und bleibt meine Lieblingsdistribution. 😉