Gedanken zu LibreOffice

Heute ist auf GNU/Linux.ch ein erster Eintrag in unserer neuen Artikelserie zu LibreOffice erschienen. Ich freue mich sehr, dass diese Idee scheinbar gut von der Community angenommen wird, zumindest wenn man den Statistiken auf Mastodon Glauben schenken darf. Auf der Kaffeediffusion habe ich schon einmal Gedankengänge zu LibreOffice aufgeschrieben. Damals habe ich vor allem versucht, auszudrücken, dass ich LibreOffice immer mehr schätzen gelernt habe, über die Zeit. Das hat sich auch heute nicht geändert. Noch immer arbeite ich sehr gern und auch sehr oft im Alltag mit der freien Bürosuite.

Wo ich früher auf Microsoft-Produkte genutzt habe, bin ich heute froh, alle meine Office-Dokumente mit LibreOffice zu bearbeiten. Natürlich hat es seine Zeit gedauert, bis ich einmal so wirklich mit der Software warm geworden bin. Ich kann mich auch noch gut an die Dokumente erinnern, die ich zumindest teilweise neu formatieren musste – weil LibreOffice und Word seinerzeit nicht gut miteinander konnten. Heute verwende ich in den allermeisten Fällen ohnehin LibreOffice und muss mich damit auch nicht mehr mit nervtötenden Kompatibilitätsfragen herumschlagen. Übrigens: Auch was die Handhabung angeht, würde ich LibreOffice heute stets der Microsoft-Konkurrenz vorziehen. Ich kannte es aber vor ein paar Jahren einfach noch anders.

Langfristig ist LibreOffice übrigens auch eine wesentlich sicherere Bank, da das verwendete „Open Document“-Format offen liegt. Damit bin ich bei LibreOffice auch nicht von einer ganz bestimmten Version der Bürosoftware abhängig. So ist das aber leider relativ oft bei den diversen proprietären Dateiformaten, die sich im schlimmsten Fall einfach nicht mehr entschlüsseln lassen, falls das Format aus der Mode kommt.

Die Idee zur LibreOffice-Serie stammt nicht von mir, auch wenn ich den heute veröffentlichten Artikel zur Serienidee ausformuliert habe. Ich bin allenfalls sehr froh darüber, die Serie nicht direkt unter den Tisch fallen gelassen zu haben. Denn während ich die ersten Artikel für die Reihe geschrieben habe, konnte ich schon viel über LibreOffice lernen. Wenn ich für GNU/Linux.ch schreibe, freue ich mich auch immer über Themen schreiben zu können, die mir besonders am Herzen liegen. Oder über Themen die mir wichtig sind. Oder über Inhalte, die ich teilen, beurteilen oder einschätzen möchte. Bei LibreOffice kommen einige dieser Aspekte zusammen: Ich mag LibreOffice und setze die Software selbst gern ein. Ich möchte anderen die Software näher bringen und teilen, was sie für mich so besonders macht. Wenn ich dabei noch etwas Neues lernen kann, ist das doch umso besser. Ist das hier jetzt ein weiterer, nur verkappt formulierter Beitrag für unsere Artikelserie? Nicht wirklich. Ich möchte aber trotzdem noch einmal darauf hinweisen, dass wir uns bei GNU/Linux.ch über jede Artikeleinreichung freuen. 🙂

LibreOffice jedenfalls ist über die Zeit zu einem festen Begleiter in meinem digitalen Alltag geworden. Und auch wenn ich mich manchmal frage, warum diese Einstellung so gehandhabt, oder jene Option so versteckt ist, möchte ich LibreOffice auf keinen Fall mehr missen. Schon unter Windows wollte ich einmal LibreOffice verwenden. Durch eine Verwechslung landete dann aber OpenOffice auf der Platte. Die beiden Bürosuites teilen zwar einen gleichen Ursprung, haben sich aber in unterschiedliche Richtungen weiterentwickelt. Heute jedenfalls würde ich LibreOffice mit Sicherheit nicht mehr mit OpenOffice durcheinanderbringen. Ich habe LibreOffice spätestens seitdem ich GNU/Linux nutze absolut für mich entdeckt, und darüber bin ich ziemlich glücklich.

1 Kommentar

  1. Hallo Fabian,

    vielleicht kannst Du mir sagen, ob – und wenn ja: wie – ich Libre Office als Editor nutzen kann und den Text einmal unformatiert (wie bei dem Windows eigenen Editor) und dann auch als Markdown kopieren und einfügen kann.

    Danke schön und lieben Gruß
    von Gerhard

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