Mein Blog ist für mich eine Form der Selbstverwirklichung. In meinen Texten kann ich meine Eindrücke, Ansichten und Meinungen spiegeln, auf diesem Blog kann ich Inhalte teilen, ganz nach meinen Vorstellungen. Was auf dieser Webseite passiert – und was nicht – liegt viel mehr in meiner Hand, als das auf anderen Plattformen der Fall wäre. Ich habe schon oft darüber geschrieben, dass genau so eine Art Blog schon lange ein Traum von mir war. Umso schöner ist es, dass dieser mittlerweile in Erfüllung gegangen ist.

Ja, das klingt ziemlich pathetisch. Aber im Grunde kann ich es nicht anders ausdrücken. Selbstverwirklichung ist in den meisten Fällen ein Luxus, das lernt man schon in der Schule. Über das Internet habe ich eine Möglichkeit gefunden, diesen Luxus genießen zu können. Genau das ist meiner Ansicht nach auch ein der großes Potential, das das Web zu bieten hat: Die Digitalisierung ermöglicht für unzählige Menschen eine Form der Selbstverwirklichung, die noch vor wenigen Jahrzehnten nicht vorstellbar gewesen wäre. Für mich klingt das wirklich schön, und das ist es ja auch.

Natürlich gibt es im Netz nicht nur positive Aspekte. Im Gegenteil wird man wohl auf viel Verstörendes oder Abstoßendes treffen, wenn man danach sucht. Aber ich habe mit diesem Blog und verschiedenen anderen Plattformen im Web eine tolle Möglichkeit gefunden, mich selbst auszuleben, Interessen nachzugehen, mich selbst herauszufordern und eben auch selbst zu verwirklichen. Dass das nicht von heute auf morgen der Fall war, ist vermutlich nicht schwer zu verstehen. Ich habe schon so einige Dienste im Web ausprobiert – und manche haben mir mehr, manche weniger gefallen. Aber bei all diesen Versuchen ist das Internet für mich immer ein digitaler Raum der Möglichkeiten geblieben. Und den betrachte ich ganz grundlegend als eine Chance für mich und andere.

Potential ist das eine. Was wir daraus machen, ist noch eine andere Sache. Mir macht es Spaß, über diesen Blog als solches nachzudenken. Über die verschiedenen Mittel und Wege, wie ich das Internet in meinem Alltag nutze. Und es ist eben auch faszinierend zu überlegen, wie andere das Web erleben könnten. Zu derartigen Themen würde ich sehr gern mit anderen in einen Austausch kommen. Ich kann ja nicht der einzige sein, den solche Fragen interessieren. Allerdings ist es auch nachvollziehbar, wenn Menschen nicht ständig über das Wie nachdenken wollen. Wenn sie nicht überlegen möchten, auf welche Weise sie etwas erledigen – sondern eher daran denken, dass sie überhaupt etwas machen. Aber wie steht ihr zu dem Thema? Ich freue mich auf eure interessanten Kommentare. 🙂